• Frühjahr 2013

    Anmeldeschluss: 10.12.2012
    Ausbildungsbeginn: 04.03.2013
    Ausbildungsdauer: 12 Monate, berufsbegleitend
    Ausbildungsort: AZW, Innrain 98
    6020 Innsbruck
     

  • Kontakt
    Miriam Pleger
    Tel +43 512 5322-75207
    Fax + 43(0)50/8648-672207
    miriam.pleger@azw.ac.at

  • Dokumente zum Download

    Bewerbungsbogen
     

Weiterbildung Lung Cancer Nursing

Ausbildung

Berufsbild

Die Weiterbildung soll Diplompflegepersonen befähigen, Menschen nach Lungenkrebserkrankung aller Altersstufen in deren Rehabilitationsphasen unter Berücksichtigung ihrer körperlichen, sozialen, geistigen und seelischen Bedürfnissen und Ressourcen, umfassend zu betreuen.

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Ausbildungsziele

Die Lehr- und Lernziele basieren auf den Grundlagen des EONS Post-basic Curriculum for Lung Cancer Nursing. Das Ziel der Weiterbildung Lung Cancer Nursing ist die

  • Verbesserung der Pflege und Betreuung von LungenkrebspatientInnen in Europa
  • Förderung der europaweiten Entwicklung der Ausbildung von Fachkräften für LungenkrebspatientInnen
  • Förderung des Wissens der Pflegepersonen in Theorie und Praxis zur Verbesserung der Pflege und Behandlung der PatientInnen
  • Ermächtigung des ausgebildeten Pflegepersonals zur Teilnahme am (Lungenkrebs-)PatientInnen-Management

Diese Weiterbildung wurde in Zusammenarbeit mit der Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Onkologie) Innsbruck und dem LKH Natters, Abteilung Pneumologie konzipiert.

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Berufsperspektiven

Die ExpertInnen setzen ihr erlerntes Spezialwissen in Krankenanstalten mit entsprechenden Fachabteilungen ein.

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Theoretische Ausbildung

Die Weiterbildung umfasst 300 Unterrichtseinheiten (UE). Diese werden in Form von 120 Stunden Präsenzunterricht sowie 180 Stunden mittels e-learning (als Fernkurs) und Selbststudium abgehalten.


Termine Blockwochen

  • 04.03.2013 – 08.03.2013
  • 10.06.2013 – 14.06.2013
  • 18.11.2013 – 22.11.2013

Termin Abschlussfeier

  • Termin folgt in Kürze

 

Im Basismodul werden Grundkenntnisse vermittelt, Mindestkenntnisse und Fähigkeiten, die jede Pflegeperson beherrschen sollte, v.a. Erkennung von Lungenkrebs, Auswirkungen, Behandlung, Atemmessungen, Symptome, Pflege.

Nach dem Basismodul folgen 6 weitere Kurse. Diese weiteren Module werden mittels e-learning (als Fernkurs), Selbststudium sowie praktischen Aufgaben ergänzt. Sowohl das Basis- als auch die weiterführenden Module werden mittels Praxisstunden im wirklichen Arbeitsumfeld unterstützt!

Basismodul: Grundlagen und Behandlung von Lungenkrebs
Die TeilnehmerInnen erlernen: Grundkenntnisse der Pathophysiologie, Epidemiologie und Ätiologie von Lungenkrebs, die wichtigsten Behandlungsmethoden und Pflegemaßnahmen, sowie die häufigsten Symptome. Weiters die persönlichen, sozialen und ökonomischen Auswirkungen von Lungenkrebs.
Kommunikation mit den PatientInnen und deren Familie.

Fachmodul: Akute Lungenkrebssymptome und deren Behandlung
Die TeilnehmerInnen sollen eine kritische Beurteilung des Gesundheitszustands der PatientInnen auf Grund der akuten Symptome der Krankheit abgeben und darauf in passender Weise reagieren können!
Weiters müssen sie komplexe Symptome erkennen, darauf reagieren und eingreifen um die Symptome zu lindern.

Fachmodul: Chronische Lungenkrebssymptome und deren Behandlung
Die TeilnehmerInnen sollen die chronischen Symptome sowie den Gesundheitszustand der PatientInnen kritisch beurteilen können und darauf passend reagieren.
Sie können die Auswirkungen der Symptome auf die Lebensqualität und Lebenslust der PatientInnen beurteilen sowie diesen den PatientInnen selbst und den Angehörigen erklären.
Sie können die Behandlungs-Bedürfnisse feststellen und ein Langzeit-Behandlungs-Pflegepaket schnüren, das die chronischen Symptome in physischer, psychischer und spiritueller Weise lindert.

Fachmodul: Soziale Betreuung und Selbstbehandlung bei Lungenkrebs
Die TeilnehmerInnen müssen die Fähigkeit haben, die PatientInnen zur aktiven Teilnahme an der Behandlung zu ermutigen. Die TeilnehmerInnen müssen die PatientInnen ermutigen und unterstützen und im Stande sein den PatientInnen die psychischen, physischen, sozialen und spirituellen Auswirkungen der aktiven Mithilfe zu erklären. Sie müssen die PatientInnen auch bei praktischen Entscheidungen helfen und beraten.

Fachmodul: Sterbebegleitung und Betreuung bei Lungenkrebs
Die TeilnehmerInnen müssen eine evidenz-basierende Sterbebegleitung für LungenkrebspatientInnen gewährleisten, die von klinischen, sozialen und gesetzlichen Entwicklungen abhängig ist. Sie müssen den PatientInnen den besten internationalen Standard bis hin zum Tode gewähren.
Die TeilnehmerInnen können Symptome im Ablebensstadium erkennen und den Zustand der PatientInnen in physischer, psychischer und spiritueller Sicht feststellen. Sie unterstützen die Familienmitglieder bis hin zum Tode.

Fachmodul: Risikofaktoren und Begleiterkrankungen bei Lungenkrebs
Entwicklung des Verständnisses der komplexen Beziehung zwischen (weiteren) Begleitkrankheiten und der Behandlung von Lungenkrebs. Die TeilnehmerInnen können die weiteren Probleme durch richtiges Einschätzen der Symptome erkennen und beurteilen. Sie entwickeln Strategien zur Behandlung der Lungenkrebs-PatientInnen mit weiteren Begleiterkrankungen.
Sie kennen die Auswirkungen der Begleiterkrankung auf die Krebsbehandlung.

Fachmodul: Psychologische Intervention (Eingriff/Hilfe) für Lungenkrebs-PatientInnen
Die TeilnehmerInnen kennen verschiedene Möglichkeiten der psychologischen Hilfe für LungenkrebspatientInnen und übermitteln diese an die PatientInnen. Sie berücksichtigen die Bereitschaft der PatientInnen, die Aufmerksamkeit, die Kontinuität der Behandlung sowie die kulturelle Sensibilität zu der Krebstherapie, weiters besprechen sie mit den PatientInnen die Wichtigkeit von einer gesunden Psyche, von gemeinsamen Entscheidungen, sowie von sozialen Netzwerken.
 

Prüfungen und Praktika, die im Rahmen einer im In- oder Ausland absolvierten zertifizierten Ausbildung durch die EONS (zB. onkologische Pflege) erfolgreich absolviert wurden, werden von der Leitung der Weiterbildung auf theoretische und praktische Ausbildung angerechnet, sofern sie nach Inhalt und Umfang gleichwertig sind.

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Praktische Ausbildung

Im Rahmen der Weiterbildung sind insgesamt 280 Stunden Fachpraktikum vorgesehen:  

  • 200 Stunden Praktikum im eigenen Arbeitsumfeld zur Bearbeitung von Praktikumsaufträgen
  • 40 Stunden sind im A.ö. Landeskrankenhaus Natters auf der Abteilung für Pneumologie zu absolvieren und
  • 40 Stunden des Praktikums sind zwischen den  Theorieblöcken frei wählbar (z.B. Thoraxchirurgie oder Innere Medizin Abteilung Onkologie)

Externe TeilnehmerInnen werden vom A. ö. Landeskrankenhaus (Universitätskliniken) Innsbruck als PraktikantInnen eingestellt, beziehen vom A. ö. Landeskrankenhaus (Universitätskliniken) jedoch keinen Gehalt.

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Prüfungen

Zur Erlangung des Weiterbildungsabschlusses sind erforderlich:

  • ­regelmäßiger Besuch der Unterrichtseinheiten
  • ­positiv absolvierte Praktika
  • ­positiv absolvierte Modul- und Abschlussprüfungen

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Abschluss

  • Weiterbildungszeugnis gemäß § 64 des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes
  • Berechtigung zur Führung der Zusatzbezeichnung „Lung Cancer Nursing“

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Leitung

Direktion Pflege

Dr. Waltraud Buchberger, MSc

Lehrgangsleitung

Harald Tamerl, MSc

Wissenschaftliche Beirat

Univ.-Prof. Dr. Günther Gastl
Direktor
Univ. -Klinik für Innere Medizin V
Hämatologie & Onkologie

Prim. Dr. Herbert Jamnig
Leiter der Pneumologischen Abt LKH Natters 

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Anmeldung

Zielgruppe

Diplomierte/r Gesundheits- und Krankenschwester/-pfleger der gehobenen Gesundheits- und Krankenpflege, die im Bereich der Onkologie sowie auf pulmologischen Abteilungen tätig sind.

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Zugangsvoraussetzungen

Es gelten folgende Zugangsvoraussetzungen:

  • Diplom im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege 

Über die endgültige Aufnahme entscheidet die Leitung der Weiterbildung. Das Ergebnis wird den BewerberInnen schriftlich mitgeteilt

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Bewerbung

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen können bis (Termin folgt in Kürze) eingereicht werden:

  • ausgefüllter, unterschriebener Bewerbungsbogen (Original, siehe Download im Infokasten)
  • Passfoto mit Namen und Geburtsdatum auf der Rückseite
  • Diplom (beglaubigte Kopie)
  • Zeugnis 3. Ausbildungsjahr (Kopie)
  • Geburtsurkunde (Kopie)
  • Einzahlungsbeleg Inskriptionsgebühr: € 70,- (Kopie oder Original)
  • Einzahlungsbeleg Selbstbehalt von TILAK-Personal (Kopie oder Original)

Eine Beglaubigung ist möglich bei Bezirksgericht oder Notar. Wir akzeptieren auch eine gemeindeamtliche Bestätigung.

Ihre Bewerbung senden Sie bitte an

AZW
Sekretariat für SAB/WB Pflege
z.H. Miriam Pleger
Innrain 98
6020 Innsbruck

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Ausbildungskosten

Lehrgangsgebühr: € 1.700,- (zuzügl. 10% USt.)

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Ausbildungszentrums West für Gesundheitsberufe der TILAK GmbH, Innrain 98, 6020 Innsbruck.

Für alle Personen, die in keinem Dienstverhältnis zur TILAK GmbH stehen und die in die Ausbildung aufgenommen wurden, wird die Lehrgangsgebühr gesondert in Rechnung gestellt und von der Finanzbuchhaltung der TILAK GmbH zugesandt. Diese ist prompt und ohne jeglichen Abzug und vor Ausbildungsbeginn zu begleichen.

Die Verrechnung der Lehrgangsgebühr für MitarbeiterInnen der vier Landeskrankenanstalten der TILAK GmbH erfolgt direkt zwischen dem AZW und der jeweiligen Einrichtung.

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Inskriptionsgebühr

Inskriptionsgebühr: € 70,-
Selbstkostenanteil: € 50,- (nur für TILAK-Personal

Wird die Lehrgangsgebühr von der TILAK GmbH übernommen, hat die/der BewerberIn einen Selbstkostenanteil von € 50,- zuzüglich zur Inskriptionsgebühr zu entrichten. Die Kopie oder das Original des Einzahlungsbeleges ist dem Bewerbungsbogen beizulegen.

Die Inskriptionsgebühr und ggfs. der Selbstkostenanteil sind bitte auf folgendes Konto zu überweisen:

Hypo Tirol Bank
Kontonummer AZW: 210 092 637
BLZ 57000
Verwendungszweck: Inskriptionsgebühr SAB/WB
Bei Überweisungen aus dem Ausland angeben:
IBAN: AT 47 5700 0002 1009 2637
Bei Internetüberweisungen angeben:
Im Feld Verwendungszweck IS-SAB/47110/21312
SWIFT/BIC: HYPTAT22

Die Kopie oder das Original des Einzahlungsbeleges legen Sie bitte dem Bewerbungsbogen bei.

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Förderungen

Das Land Tirol fördert Maßnahmen zur Erhöhung der beruflichen Qualifikation. Nähere Angaben dazu auf der Homepage http://www.mein-update.at

Umfangreiche Informationen für Förderungen sind auf folgenden Internetseiten zu finden:

http://www.kursfoerderung.at
http://www.erwachsenenbildung.at
http://www.tu-was.com

Aus dieser Information entsteht kein Rechtsanspruch.

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Leistungen der Bildungseinrichtung

Dienstkleidung wird bereitgestellt.

Im Lernzentrum stehen den Studierenden eine Bibliothek mit gut ausgestatteter und aktueller Fachliteratur sowie EDV-Arbeitsplätze zur Verfügung. Da die Verfügbarkeit der vorhandenen Geräte jedoch beschränkt ist, empfiehlt die Schuldirektion die Anschaffung eines eigenen PCs.

Für die Zeit der Ausbildung ist die Konsumierung der Personalverpflegung in den Häusern der TILAK GmbH zu einem begünstigten Tarif möglich.

Wohnmöglichkeiten

Auskünfte und Anmeldung
für Wohnen am AZW Innsbruck:
Mag. Peter Vokoun
Innrain 98, 6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0) 50 8648-2205
Email: peter.vokoun@azw.ac.at

 

Auskünfte und Anmeldung
für Wohnen in Hall:
TCC Studentenheim GmbH
Eduard Wallnöfer-Zentrum 2, 6060 Hall in Tirol
Tel.: +43 (0) 50 8648-3000
Email: office@campushotel.at 
 

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