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Zusatzausbildung für Ehrenamtliche "mit Begeisterung" abgeschlossen! 12.07.2012

Mit einem Besuch des Psychiatrischen Krankenhauses Hall fand die erste Zusatzausbildung für ehrenamtliche MitarbeiterInnen an der Klinik Innsbruck ihren Abschluß.

"TILAK plus" soll die spezifischen Ausbildungen von Klinikseelsorge, Klinikbrücke und Stiftung Marienheim um Wissen und Kontakte zu den TILAK - Einrichtungen ergänzen. "Diese MitarbeiterInnen sind ein wesentliches Element in der Qualität der Betreuung unserer PatientInnen", so TILAK - Vorstand Stefan Deflorian und Personalchef Markus Schwab. Sie brauchen - und verdienen - dieses zusätzliche Angebot für ihre ehrenamtliche Arbeit.
 

Das siebenteilige Angebot wurde von Dagmar Springeth (AZW) und Lothar Müller (Klinikseelsorge) im Auftrag von AZW-Geschäftsführer Walter Draxl mit den drei Trägern konzipiert und durchgeführt. Auf dem Programm standen: Erste Hilfe, Medizinische Terminologie, eine Informationsveranstaltung zum Thema Schlaganfall, der Besuch des Intensivmedizinischen Kongresses inklusive Ethikkommission und Tiroler PatientInnenvertretung, die Arbeit der Abteilung Infrastrukturmanagement und der Frauenheilkunde, der Besuch der Hilfsmittelausstellung für behinderte MitbürgerInnen und - zuletzt - das Psychiatrische Krankenhaus Hall.

Die Führung durch diese TILAK - Einrichtung übernahm in pädagogisch sehr eindrucksvoller Weise Frau Maria Rimml. Der Diskussion - von Ausbildung zum Psychiater bis zu Depressionen, Forensik und Erschöpfung von ÄrztInnen - stellte sich Primar Prof. Josef Marksteiner.


Die Ehrenamtlichen investieren etwas sehr Wertvolles - Zeit. Jährlich etwa 16 000 Stunden allein an der Klinik Innsbruck. Und sie haben bei "TILAK plus" auch nie auf die Zeit geschaut, sondern immer ihrem Wissensdurst gefrönt. Pausen - die gab es praktisch überhaupt nicht, so Lothar Müller. Aber guter Kaffee war schon gefragt - etwa bei der Hypo - Innrain! Mit vielen Fragen an die Bankbetreuer des Klinikpersonals und auch der Niedergelassenen.


Ein erstes Resummee: Die Verantwortlichen der TILAK und der medizinischen und pflegerischen Versorgung wissen sehr genau Bescheid um die Bedeutung der ehrenamtlichen Mitarbeit. Und - seitens der Ehrenamtlichen: Von den etwa 120 haben fast einhundert an "TILAK plus" teilgenommen. Sie wollen eine Fortsetzung und auch die Möglichkeit, daß interessierte Junge teilnehmen können. TILAK und AZW stehen also vor einer neuen, interessanten Herausforderung!
 

von Lothar Müller

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Abschlussklasse Ehrenamtliche MitarbeiterInnen

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