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55 hochqualifizierte Fachkräfte für den Pflegebereich 18.10.2012

Säuglinge, Kinder und Jugendliche bedürfen einer Pflege, die speziell auf ihre körperlichen, seelischen und entwicklungsbedingten Probleme abzielt. Kreativität, Einfühlungsvermögen und fachliche Kompetenz sind dabei nur einige Fähigkeiten, die für eine professionelle Pflege von Kindern und Jugendlichen erforderlich sind. 600 Stunden Theorie am AZW und 1000 Stunden Praktikum an der Kinderklinik stellen sicher, dass die AbsolventInnen der Sonderausbildung in der Kinder- und Jugendlichenpflege nach ihrer Ausbildung für diesen verantwortungsvollen Beruf fit sind und die Innsbrucker Kinderklinik ab sofort in diesem Bereich kompetent verstärken.

Die 17 AbsolventInnen der Weiterbildung „Basales und mittleres Pflegemanagement“ sind nach ihrer fast einjährigen Weiterbildung bereit, eine Führungsverantwortung als Stations- oder auch als Pflegedienstleitung in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie in Krankenanstalten zu übernehmen. Sie besitzen das für Führungsaufgaben im Gesundheitswesen notwendige Wissen, treiben Entwicklungen im eigenen Fachbereich voran und übernehmen die wichtige Aufgabe der Qualitätssicherung.

Die 20 AbsolventInnen der Pflegehilfe-Ausbildung sind gut gerüstete und kompetente ExpertInnen in der Pflege. Ihre generalistische Ausbildung ermöglicht einen Einsatz in breitgefächerten Tätigkeitsbereichen: Von der Pflege zu Hause, über Sozial- und Gesundheitssprengel, Hospiz, Lebenshilfe, Ambulanzen, Akutkrankenhäuser, stationäre Einrichtungen für alte und pflegebedürftige Menschen und der Selbstständigkeit ist alles möglich. „Für das Tiroler Sozial- und Gesundheitswesen sind die PflegehelferInnen unverzichtbar, fachlich aber auch menschlich“, so Schuldirektorin Waltraud Buchberger.

Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule des AZW ist österreichweit die erste und einzige Ausbildungsstätte für Pflegeberufe, die nun auch im Sommer mit ihren Pflegeausbildungen startet. Die Ausbildungsoffensive soll den Arbeitsmarkt entlasten und diesen in Zukunft fünf Mal jährlich mit diplomierten Pflegepersonen sowie sieben Mal jährlich mit hochqualifizierten PflegehelferInnen versorgen. Derzeit befinden sich rund 1100 SchülerInnen und TeilnehmerInnen in einer Aus-, Sonderaus- und Weiterbildung in den Pflegeberufen.
 

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