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10 Millionen Euro für AZW-Erweiterung 12.06.2013

Ein erfreulicher Trend, der jedoch mittlerweile dringend zusätzliche Räumlichkeiten und eine bauliche Anpassung des Bestandes erfordert. Mit der Einrichtung der Baustelle und dem Beginn der Bauarbeiten findet nun die langersehnte Erweiterung des AZW und der fh gesundheit statt. Der Abschluss der Umbauarbeiten ist mit Herbst 2014 angepeilt.

Aufgrund der erwarteten demographischen Entwicklung der Tiroler Bevölkerung hat das AZW in der Vergangenheit die Ausbildungsplätze bereits mehrmals nach oben angepasst. Seit dem letzten Jahr werden die Ausbildungen in der Allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege fünf Mal und in der Pflegehilfe sogar sieben Mal im Jahr angeboten. Damit nimmt das AZW österreichweit eine Vorreiter-Rolle ein. In Summe haben sich die Ausbildungsplätze im Fachbereich Pflege auf einem Höchstniveau von rund 1200 Plätzen eingependelt.

Gleichzeitig stößt das AZW, speziell am Standort in Innsbruck, an seine räumlichen Grenzen und musste deshalb an fünf unterschiedlichen Standorten Anmietungen vornehmen. Eine Lösung, die sich nur kurzfristig bewährt hat. „Mittel- und vor allem langfristig erfordert eine hohe Qualität in der Ausbildung auch die passenden Denk-, Lern- und Freiräume. Mit dem Umbau am Innrain 98 tätigt das Land Tirol eine wichtige Investition in die Zukunft der Gesundheitsberufe“, freut sich Landesrat Bernhard Tilg.

Konkret sollen zusätzliche, lichtdurchflutete Unterrichts- und Praxisschulungsräume, Hörsäle sowie Aufenthaltsbereiche für die SchülerInnen, KursteilnehmerInnen, Studierende und Lehrenden realisiert werden. Nicht weniger wichtig ist die Zielsetzung, mit der Neugestaltung des Eingangsbereiches – dieser wird in das Erdgeschoss verlegt –, auch eine Optimierung der Außendarstellung des AZWs und der fh gesundheit zu erreichen. Insgesamt ist ein Um- und Neubau auf einer Fläche von 4.200 m² geplant, wobei durch die baulichen Aktivitäten rund 1.800 m² zusätzlich geschaffen werden. „Für die zügige und erfolgreiche Umsetzung stellen das Land Tirol und die TILAK GmbH ein Budget von rund € 10 Millionen zur Verfügung“, berichtet TILAK-Vorstand Stefan Deflorian.

Ein Umbau in dieser Größenordnung bedeutet für alle Beteiligten auch eine große Belastung. In der ersten Bauphase werden die ersten zwei Stockwerke am Innrain 98 aufgrund von Sicherheitsvorgaben komplett gesperrt. Neben den Räumlichkeiten am Innrain 100 und auch im Klinikgebäude wurden zusätzliche Räume im neuen und modernen Gymnasium in der Au angemietet. Die erste „Aussiedlung“ der Lehrveranstaltungen hat bereits stattgefunden.
 

„Wir sind dankbar, dass unsere Schülerinnen und Schüler, die Studierenden, aber auch unsere externen Vortragenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Umbau so großartig unterstützen“, so AZW-Direktor Walter Draxl. „Wir alle freuen uns auf die verbesserte Raumsituation nach dem Umbau“.

 

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