PFA

Übersicht

Ausbildungsdauer
Vollzeit 12 Monate
Berufsbegleitend 20 Monate
Abschluss
Pflegefachassistentin / Pflegefachassistent
Ausbildungsart
Vollzeit 
Ausbildungsorte
Innsbruck
  •  
  •  

Ausbildungsort Innsbruck

AZW, Innrain 98
6020 Innsbruck
 
 
Termine 2019
(Änderungen vorbehalten!)
 
VOLLZEIT
 
Ausbildungsbeginn
28.01.2019
Bewerbungszeit
bis 09.11.2018
 
Ausbildungsbeginn
03.06.2019
Bewerbungszeit
03.12.2018 bis 05.04.2019
 
TEILZEIT
Ausbildungsbeginn
28.01.2019
Bewerbungszeit
09.11.2018
 

Ausbildungsort Hall

AZW, Eduard-Wallnöfer-Zentrum 1
6060 Hall i. T.
 
Termine 2019

(Änderungen vorbehalten!)

VOLLZEIT
Ausbildungsbeginn
07.10.2019
Bewerbungszeit
04.03. bis 21.06.2019
  •  
  •  

Bewerbung

Mehrfachbewerbungen sind nicht möglich!

 
Ausbildungsort Innsbruck
Anmeldeformular - Vollzeit 
Anmeldeformular - berufsbegleitend
 
Ausbildungsort Hall
Anmeldeformular - Start Oktober, Vollzeit 
 
Der Bewerbung beizulegen: 
  •  
  •  
Wissenswertes
Informationen zur
  •  
  •  

Kontakt

Schulbüro Pflege
Katharina Larl
Tel +43 512 5322-75228
Fax +43 512 5322-6775228
katharina.larl@azw.ac.at

Von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz

Ausbildung

Berufsbild

PflegeassistentInnen haben die Möglichkeit, berufsbegleitend (Dauer 20 Monate) bzw. als Vollzeit-Ausbildung (Dauer 12 Monate) eine Aufschulung zur PflegefachassistentIn am AZW zu absolvieren.

PflegefachassistentInnen arbeiten in interprofessionellen (Gesundheits-)Teams und unterstützen insbesondere diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen sowie ÄrztInnen in ihrer täglichen Arbeit. Ihr Tätigkeitsbereich umfasst u.a. folgende  Aufgabengebiete:

  • Mitwirkung an und Durchführung von übertragenen Pflegemaßnahmen (Pflegeprozess, Pflegeinterventionen)
  • Mitwirkung bei Diagnostik und Therapie
  • Organisatorische Tätigkeiten
  • Qualitätssicherung und -entwicklung

Der Verantwortungsbereich der PflegefachassistentInnen umfasst jenen der PflegeassistentInnen und wird durch weitere Aufgaben ergänzt, welche sie mit viel Empathie, Wertschätzung und Respekt gegenüber den PatientInnen und deren Angehörigen übernehmen: Im Bereich der pflegerischen Maßnahmen wirken PflegefachassistentInnen beim Pflegeassessment mit, beobachten den Allgemein- und Gesundheitszustand ihrer PatientInnen, interpretieren diesen auf Handlungsbedarf und führen angeordnete Pflegeinterventionen durch. Darüber hinaus sammeln sie Informationen über ihre PatientInnen und unterstützen dabei die diplomierten Gesundheits- und KrankenpflegerInnen in der Planung von essentiellen Pflegemaßnahmen.

PflegefachassistentInnen wirken aber auch im medizinisch-diagnostischen und –therapeutischen Bereich mit, indem sie laufend medizinische Basisdaten wie Puls, Blutdruck, Atmung, Temperatur erheben und bei Bedarf umgehend und adäquat reagieren. PflegefachassistentInnen dürfen aber auch Magensonden legen und entfernen, Infusionen an- und abhängen sowie bei Patientinnen transurethrale Katheter zu Untersuchungs- und Behandlungszwecken setzen - um nur einige der zusätzlichen Kompetenzen zu nennen.

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Ausbildungsziele

AbsolventInnen der Pflegefachassistenz haben im Rahmen ihrer Ausbildung jene pflegerischen, medizinischen, sowie sozialen Kompetenzen sowie die Berufsberechtigung erworben, um den gesetzlichen Tätigkeitsbereich bestmöglich erfüllen zu können.

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Berufsperspektiven

PflegefachassistentInnen sind in allen Bereichen der PatientInnen- und KlientInnenversorgung tätig, welche unter Aufsicht einer ärztlichen oder pflegerischen Leitung stehen beispielsweise

  • in Krankenanstalten
  • in Alten- und Pflegeheimen
  • in der Behindertenbetreuung
  • in der Hauskrankenpflege
  • bei freiberuflich tätigen ÄrztInnen
  • bei freiberuflich tätigen diplomierten Gesundheits- und KrankenpflegerInnen

 

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Theoretische Ausbildung

Die Aufschulung umfasst 1.600 Stunden. Davon entfallen 1.070 Stunden auf die theoretische Ausbildung und 530 Stunden auf die praktische Ausbildung. 

Die Ausbildung umfasst gemäß GuKG mindestens 1.070 Unterrichtseinheiten (UE):

  • Grundsätze der professionellen Pflege (80 UE)
  • Pflegeprozess (100 UE)
  • Beziehungsgestaltung und Kommunikation (160 UE) 
  • Zielgruppen- und Settingorientierte Pflege einschließlich Pflegetechniken (240 UE)
  • Zielgruppen- und Settingorientierte medizinische Diagnostik und Therapie (190 UE)
  • Kooperation, Koordination und Organisation (40 UE) 
  • Entwicklung und Sicherung von Qualität (40 UE) 
  • Lernbereich Training und Transfer (120 UE)
  • Modul schriftliche Arbeit im Fachbereich (100 UE)

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Praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung umfasst mindestens 530 Stunden und ist auf folgende Bereiche aufgeteilt:

  • Akutpflege im operativen und konservativen medizinischen Fachbereich
  • Langzeitpflege (Pflegeheim, mobile Pflege, geriatrische Tageszentren, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen)
  • Wahlpraktikum (mobile, ambulante, teilstationäre und stationäre Versorgungsformen)

 

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Prüfungen

Während der Ausbildung finden mündliche und/oder schriftliche Prüfungen statt. Zur Erlangung des Ausbildungsabschlusses sind zwei kommissionelle Abschlussprüfen abzulegen. Darüber hinaus wird im zweiten Ausbildungsjahr eine schriftliche Abschlussarbeit erstellt.

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Abschluss

Die Ausbildung schließt mit einem Zeugnis ab, das die Berechtigung zur Berufsausübung in der Pflegefachassistenz erteilt.

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Leitung

Schuldirektion Pflege
Dr.in Waltraud Buchberger, MSc
 
Stv. Schuldirektion Pflege
Georg Razesberger, BScN

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Anmeldung

Zielgruppe

Die Aufschulung zur/zum PflegefachassistentIn richtet sich an 

  • ehemalige PflegehelferInnen (mit Schulung in den Kompetenzen der Pflegeassistenz)
  • PflegeassistentInnen

 

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Zugangsvoraussetzungen

Aufnahmebedingungen:

  • positiver Abschluss der Pflegehilfeausbildung (mit Schulung in den zusätzlichen Kompetenzen)
    • Durchführung von Mikro- und Einmalklistieren, 
    • Blutentnahme aus der Vene beim Erwachsenen, 
    • Absaugen oberer Atemwege sowie Tracheostoma, 
    • Verabreichung von lokal, transdermal sowie über Gastrointestinal- und/oder Respirationstrakt zu verabreichenden Arzneimitteln;
  • positiver Abschuss der Pflegeassistenzausbildung
  • körperliche, geistige und gesundheitliche Eignung zur Erfüllung der Berufspflicht
  • Unbescholtenheit
  • die für die Berufsausübung notwendigen Kenntnisse der deutschen Sprache

 

Voraussetzung für eine Aufnahme in die Aufschulung zur Pflegefachassistenz ist eine positiv absolvierte  Einstiegsprüfung, welche aus dem Grundlagenwissen der Pflegeassistenz-Ausbildung sowie einem Gespräch besteht. Die BewerberInnen werden dazu schriftlich eingeladen.


Literaturempfehlung:

  • Pflege heute
  • Mensch Körper Krankheit

Eine mit Auszeichnung bzw. gutem Erfolg abgeschlossene Ausbildung zur Pflegeassistenz / Pflegehilfe wirkt sich zusätzlich positiv auf die Bewertung aus. 

Über die endgültige Aufnahme entscheidet die Aufnahmekommission. Detaillierte Informationen zum Ergebnis des Aufnahmeverfahrens erfolgen ausschließlich schriftlich im Anschluss an den Bewerbungszeitraum. 

 

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Bewerbung

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen für die Ausbildungen in Innsbruck und Hall können ausschließlich im jeweiligen Bewerbungszeitraum eingereicht werden.

Bewerbungsunterlagen (bitte keine Originaldokumente und Bewerbungsmappe) :

  • ausgefüllter, unterschriebener Bewerbungsbogen (Download im Infokasten) inklusive aufgeklebtem Passfoto
  • Medizinischer Beurteilungsbogen (Download im Infokasten)
  • Abschlusszeugnisse in der Pflegehilfe bzw. Pflegeassistenz, die zur Berufsausübung berechtigen (Kopie)
  • Geburtsurkunde (Kopie)
  • ggf. Heiratsurkunde, Scheidungsurkunde (Kopie)
  • Staatsbürgerschaftsnachweis (Kopie)
  • BewerberInnen mit nicht-deutscher Muttersprache und nicht-österreichischer Matura: Nachweis Deutsch Level B2 
  • Einzahlungsbeleg Inskriptionsgebühr

nach erfolgter Aufnahme:

  • Strafregisterbescheinigung (ACHTUNG: Original darf zu Beginn der Ausbildung nicht älter als 3 Monate sein)

Eine Beglaubigung ist beim Gemeindeamt und Bezirksgericht möglich.
 
Ihre Bewerbung senden Sie bitte an:
AZW
Schulbüro Pflege
Innrain 98
6020 Innsbruck

Unvollständige oder zu spät eingereichte Unterlagen können nicht berücksichtigt werden. Mehrfachbewerbungen sind nicht möglich!

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Inskritpionsgebühr

Inskriptionsgebühr: € 50,-

BLZ 57000 Hypo Tirol Bank
IBAN: AT 47 5700 0002 1009 2637
SWIFT/BIC: HYPTAT22
Verwendungszweck:
Für Bewerbung Innsbruck -> IS-Pflege/47110/21310
Für Bewerbung Hall in Tirol -> IS-Pflege/47110/21410

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Förderungen

Umfangreiche Informationen zu Fördermaßnahmen im Bildungsbereich finden sind in den angeführten Links. Für Detailabklärungen ist es unumgänglich, sich mit den einzelnen Förderstellen direkt in Verbindung zu setzen. Bitte informierten Sie sich frühzeitig.

Aus dieser Information entsteht kein Rechtsanspruch.

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Leistungen der Bildungseinrichtung

Die SchülerInnen erhalten ein monatliches Taschengeld (12 Mal pro Jahr):

 

Vollzeit:

  • 2. Ausbildungsjahr € 180,- brutto (ohne Förderung)

oder

  • 2. Ausbildungsjahr € 130,- brutto (mit Förderung)

Die SchülerInnen sind unfall-, kranken- und pensionsversichert.


 

Berufsbegleitend:

  • 2. Ausbildungsjahr € 130,- brutto (ohne Förderung)

oder

  • 2. Ausbildungsjahr € 130,- brutto (mit Förderung)

Die SchülerInnen sind unfall-, kranken- und pensionsversichert. 


 

Weitere Leistungen der Bildungseinrichtung umfassen:

  • Personalverpflegung 
  • Dienstkleidung

Im Lernzentrum stehen den Auszubildenden eine Bibliothek mit gut ausgestatteter und aktueller Fachliteratur sowie EDV-Arbeitsplätze zur Verfügung. Da die Verfügbarkeit der vorhandenen Geräte jedoch beschränkt ist, empfiehlt die Schuldirektion die Anschaffung eines eigenen PCs.

Wohnmöglichkeiten

Auskunft für Wohnen am AZW Innsbruck
Mag. Peter Vokoun, MSc
Innrain 98, 6020 Innsbruck
Tel.: +43 512 5322-75205
Email: peter.vokoun@azw.ac.at

 

Auskunft für Wohnen in Hall
TCC Studentenheim GmbH
Eduard Wallnöfer-Zentrum 2, 6060 Hall in Tirol
Tel.: +43 (0) 50 8648-3000
Email: office@campushotel.at

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