Beiträge

Neuer Gesundheitsberuf: Operationstechnische Assistenz

Anfang des Jahres wurde in Österreich die Ausbildung „Operationstechnische Assistenz“ als völlig neuer Gesundheitsberuf beschlossen. Im Rahmen der dreijährigen, überwiegend praxisorientierten Ausbildung dreht sich alles um die Vorbereitung, um assistierende Tätigkeiten und die Nachbereitung von operativen Eingriffen. Am AZW soll die Ausbildung bereits im Herbst des heurigen Jahres starten. Die Auszubildenden sind sozialversichert und erhalten ein Taschengeld bis zu maximal € 470,-. Eine Bewerbung ist ab sofort möglich – auch ohne Matura.

International setzt man schon länger auf die Berufsgruppe der „Operationstechnischen Assistenz“, die im Operationsbereich tätig sein wird. Im Rahmen der Ausbildung erlernen die Auszubildenden all jene Kompetenzen, die sie benötigen, um im Berufsalltag eine Operation gut zu begleiten. Dazu gehört das Sterilisieren von Instrumenten, die Vorbereitung von benötigten Materialien und die Inbetriebnahme von technischen Geräten. Während der Operation übernehmen sie die Lagerung und Positionierung der PatientInnen und bieten mit ihren Assistenztätigkeiten eine wichtige Unterstützung für das ärztliche Personal. Aber auch nach der OP gehen ihre Pflichten weiter. So kümmern sie sich, um eine lückenlose Dokumentation des vorgenommenen Eingriffes und übergeben die PatientInnen an das betreuende Pflegepersonal.

Um für dieses vielfältige Aufgabengebiet und für die praktische Ausbildung gut gerüstet zu sein, werden die Auszubildenden umfassend in den Bereichen Instrumentenkunde, Infektionslehre und Hygiene, Anatomie und Physiologie geschult. Die praktische Ausbildung ist nämlich mit 3.000 Stunden etwa doppelt so lange, wie der theoretische Unterricht am AZW. „Besonders freut es uns, dass wir den Auszubildenden ein Taschengeld mit bis zu maximal € 470,- anbieten können“, freut sich AZW-Direktor Mag. Walter Draxl, MSc.

BewerberInnen bringen viel Freude am Arbeiten mit Menschen und ein Interesse an technischen Zusammenhängen mit. Formelle Voraussetzung für die Ausbildung ist ein Mindestalter von 17 Jahren und der Abschluss von neun abgeschlossenen Schulstufen.

Weitere Infos

Seitenanfang Galerie Beiträge

Beiträge

Alle Beiträge

azw:academy und fh gesundheit unterstützen Vertriebene aus der Ukraine

Seit dem Krieg in der Ukraine sind geflüchtete Menschen aus dem Kriegsgebiet auch in Tirol angekommen. 

 

weiter lesen

Aktuelle Informationen zu COVID-19 am AZW

Die Anzahl der an COVID-19 erkrankten Personen in Österreich verhielt sich in den vergangenen Wochen annähernd stabil. Auch am AZW weisen wir derzeit eine sehr geringe Anzahl an COVID-19-Erkrankten auf. Dies bestätigt uns darin, den bereits eingeschlagenen Weg in Bezug auf die von uns ergriffenen COVID-19-Sicherheitsmaßnahmen weiter zu beschreiten.

weiter lesen

Jetzt neu: Tiroler Pflegestipendien

Das Land Tirol hat vor Kurzem eine Förderung für Pflegeausbildungen in Tirol beschlossen. Anspruch darauf haben grundsätzlich alle Personen, die mit 1. Jänner 2022 in Tirol eine Pflegeausbildung absolvieren oder diese nach dem 1. Jänner 2022 beginnen. 

weiter lesen

Berufswahlprämie

Im Rahmen des Gleichstellungspakets 2020-2023 des Landes Tirol wurde als eine Maßnahme die Berufswahlprämie aufgelegt, um die starke geschlechterspezifische Segregation bereits bei der Erstausbildung zu reduzieren. 

weiter lesen

AZW-Online-Plattform unterstützt pflegende Angehörige

Eine völlig neuartige, dem Online-Trend folgende Unterstützung für pflegende Angehörige bietet jetzt das Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der Tirol Kliniken GmbH, kurz AZW. 

weiter lesen